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Ein E-Mail-Marketingguide: Mit diesem Leitfaden erlernst du diesen Zaubertrick

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Ja, Watson. Es ist möglich. Du möchtest lernen, wie man E-Mail-Marketing betreibt? Wir zeigen, wie das geht. Wie du wahrscheinlich weißt, machen die besten E-Mail-Marketingkampagnen immer noch einen großen Teil der Content-Marketingstrategien für viele Arten von Organisationen aus, von großen Unternehmen bis hin zu kleineren Startups.

Und der Grund dafür ist ganz einfach: E-Mail-Marketingkampagnen sind wirklich kosteneffektiv und bieten einen großen ROI. Denke darüber nach: Welcher andere Kanal bietet dir die einzigartige Möglichkeit, eine unvermittelte Konversation mit deinen Benutzern zu führen? Wenn du es richtig machst, kannst du ein breites Publikum erreichen und mit Usern in Verbindung treten, dich mit ihnen auf effektive Weise austauschen. Und sie letzlich zu einer Aktion bewegen. Denn deine Leser erwarten, dass deine Beiträge in ihrem Posteingang landen, und sie werden sich freuen, wenn der Name deines Unternehmens in der Absenderzeile erscheint, zumindest im Idealfall.

Von Unternehmen, die gerade erst am Anfang stehen, bis hin zu denen, die bereits eine etablierte Größe in ihren jeweiligen Bereichen sind, kann E-Mail-Marketing auf vielerlei Weise helfen. Nicht nur, indem es Markenbekanntheit schafft, sondern auch, indem es deine Marke durchgängig relevant macht, indem es deine User daran erinnert, dass du da bist. Dies ist unabhängig von den Zielen der jeweiligen E-Mail-Marketingkampagne der Fall: Ob es darum geht, Produkte zu verkaufen, mehr Traffic zu erhalten oder einfach nur eine wichtige Ankündigung zu machen, spielt keine Rolle.

Wie immer, bevor wir mit den eigentlichen Tipps beginnen – hier die Definition von E-Mail-Marketing

Die Grundlagen zuerst. E-Mail-Marketing bedeutet im Wesentlichen das Versenden von E-Mails an deine Zielgruppe/Kunden/Leads als Teil einer Marketingkampagne mit spezifischen Zielen im Blick. Dabei kann es sich um Newsletter, besondere Ankündigungen (wie zum Beispiel neue Produkte oder Neueinstellungen eines Unternehmens), Werbeinformationen, Nachrichtenartikel (im Falle von Medienkanälen), Quizfragen, und Preisnachlässe handeln … die Liste wird immer länger (dazu kommen wir später). Es sollte auch erwähnt werden, dass – wie bei jeder anderen Marketingmaßnahme für Content – E-Mail-Marketing im Grunde genommen ein Versuch ist, Vertrauen und Glaubwürdigkeit bei einem Benutzer (oder potenziellen Kunden) zu erwecken.

Bedenke Folgendes: Warum sollte jemand Geld für E-Mail-Marketingkampagnen ausgeben?

Ganz einfach: Weil sie funktionieren. Das ist der Punkt, an dem es oft heißt: “Ich glaube euch nicht”. Und hier sagen wir: “Nur, weil du es nicht glaubst, heißt das noch lange nicht, dass es nicht wahr ist.”

Ok, Autor dieses Artikels. Dann erkläre mir bitte, warum E-Mail-Marketing funktioniert

Na klar. Aber fangen wir mit etwas anderem an. Wie soll E-Mail-Marketing noch funktionieren, wenn die Menschen heutzutage ihre E-Mails nicht mehr so häufig checken? Wo doch die vielen Social-Media- und Instant-Messaging-Anwendungen so viel Aufmerksamkeit beanspruchen …

Es funktioniert genau deshalb, weil das Erreichen des E-Mail-Postfachs einer Person – mit ihrem Einverständnis – eine ganz besondere Art der Kommunikation darstellt. Das bedeutet, dass die Person mehr daran interessiert sind, was du ihr zu sagen hast – zumindest wenn du kein Spammer bist. Es bedeutet, dass du dich nicht auf irgendeinen Algorithmus verlässt, um (vielleicht) vor den Augen deiner potenziellen Leads und Kunden aufzutauchen.

Du treibst nicht wie Odysseus ziellos durch die See. Du hast den persönlichen Posteingang deiner User erreicht! Das ist schon etwas, kein Zweifel. Und das ist der Grund, warum die Kapitalrendite für jede Person, die eine E-Mail-Marketingkampagne abonniert, immer noch sehr hoch ist. Höher als du denkst, und wahrscheinlich auch höher als bei einigen Werbe-/Marketingprogrammen sehr etablierter Marken. Und das ist noch nicht alles: Das Engagement, das E-Mail-Marketing auslöst, ist oft größer als bei einigen großen sozialen Plattformen.

Tatsächlich wärst du überrascht, wenn du wüsstest, wie hoch der Anteil der Menschen ist, die E-Mail-Marketingbotschaften überhaupt öffnen. Und die Rate der User, die mithilfe von E-Mails, die sich freiwillig abonniert haben, tatsächlich zu Kunden konvertieren. Wir werden versuchen, dich hier nicht mit Zahlen zu langweilen, aber zögere nicht, diese Daten zu googeln, wenn du uns nicht glaubst (*zwinker).

Ihr habt mich fast überzeugt. Kommen wir noch zu dem Wie-Teil?

Jawohl. Hier sind die Punkte, die wir in unserem Guide mit dir durchgehen werden:

  1. Wo fügt sich E-Mail-Marketing in deine allgemeine Strategie?
  2. Wer ist deine Zielgruppe?
  3. Welchen Content willst du nutzen?
  4.  Mehr Content-Tipps
  5. Welche Plattform beziehungsweise Software willst du nutzen?
  6. Hast du sie getestet?
  7. Hast du eine Mailingliste?
  8. Hast du einige Vorlagen überprüft?
  9. Und das Timing?
  10. Bist du sicher, dass deine E-Mails ankommen und geöffnet werden?
  11. Hast du Möglichkeiten zu automatisieren?
  12. Hast du die geltenden Bestimmungen überprüft?
  13. Trackst du deine Performance?
  14. Fazit!

1. Jede E-Mail-Marketing-Kampagne muss irgendwo anfangen, oder?
Zunächst einmal: Wo fügt sie sich ein?

Richtig. Und der beste Weg, damit zu beginnen, besteht darin, zu definieren, wo dein E-Mail-Marketing in die Gesamtstrategie passt. Und auch, wie sie zu deinen Marketingzielen passt, und zu deinen Geschäftszielen, wenn wir schon dabei sind.

Wir haben einen großartigen Artikel darüber geschrieben, wie man eine erfolgreiche Content-Marketing-Kampagne erstellt, und wir empfehlen dir, ihn zu lesen. Aber was hier wirklich wichtig ist, ist zu definieren, wo genau dieses Puzzlestück liegen wird. Dazu müssen wir die Buyer´s Journey wieder ins Spiel bringen. Wir werden hier eine einfachere Version verwenden (du hast vielleicht einige verschiedene Versionen gesehen) und die verschiedenen Phasen berücksichtigen, die jeder Benutzer durchläuft, wenn er sich mit deiner Marke, deinem Produkt oder deiner Dienstleistung beschäftigt:

■ Bekanntheit/Aufmerksamkeit: Die Phase, in der du ein Publikum anziehen und es von deinem Unternehmen wissen lassen willst.

■ Interesse/Überlegung: Die Phase, in der du möchtest, dass die Zuhörer wissen, dass du eine Lösung für ihr Problem hast, und dass deine Lösung die beste ist.

■ Entscheidung/Aktion: Die Phase, in der du möchtest, dass sie sich auf deine Marke festlegen und einen Kauf tätigen.

Versuche, all die E-Mail-Marketingtipps für eine Sekunde zu vergessen: Die Frage ist hier, wo in diesen Phasen siehst du deine Kampagne? Und wo werden deine anderen Contentaktivitäten stehen? Natürlich wäre die naheliegende Antwort, sie auf die Schritte “Interesse” und “Entscheidung” auszurichten und Inhaltsoptionen anzubieten, die auf diese Phasen abgestimmt sind. Ist das richtig? Schließlich sprechen wir über Menschen, die sich bereits für deine Kampagne angemeldet haben und aktiv daran interessiert sind, was du ihnen zu sagen/verkaufen hast. Vielleicht befinden sie sich sogar in der “Loyalitäts”-Phase, weiter unten im Trichter, wo sie dein Unternehmen bereits weiterempfehlen.

Nicht so schnell!

Denke daran, dass einige der besten E-Mail-Kampagnen funktionieren nur funktionieren, wenn sie als Teil eines größeren Kontexts mit anderen Contentaktivitäten verbunden werden. Vielleicht bewirbst du ein Produkt oder einen Contentbeitrag für ein bereits etabliertes Publikum. Aber du könntest auch in Betracht ziehen, spezielle E-Mail-Marketing-Aktionen für die “Bekanntheits”-Phase zu entwickeln. Denke an ein neues Startup, das zu einem bereits etablierten Unternehmen gehört und jetzt ein neues Produkt ankündigt. Wenn du eine Kampagne entwickelst, um den Kunden des “alten” Unternehmens dieses neue Produkt anzukündigen – was Sinn macht –, dann bringst du es in die “Bekanntheits”-Phase. Richtig?

Verstehst du, worauf wir damit hinaus wollen? Nimm dir also Zeit, um sorgfältig zu prüfen, welche Rolle deine E-Mail-Marketingkampagnen im Gesamtkontext deiner Geschäftsziele – und deiner Content-Marketingstrategie – spielen werden. Es könnte nur eines der Schätze in deiner Sammlung sein, aber es könnte auch die Mona Lisa deiner Kollektion werden. Das müssen du und deine Organisation entscheiden.

Und, bevor wir es vergessen, solltest du auch klare Ziele haben, wenn es um spezifische Kennzahlen für deine E-Mail-Marketingkampagne geht. Andernfalls wirst du nicht in der Lage sein, zu sagen, ob sie gut läuft oder nicht. Mehr dazu später: In Schritt Nr. 13 werden wir die wichtigsten Messgrößen für jede E-Mail-Marketingkampagne auflisten.

2. Wenn du einen E-Mail-Marketingguide liest, dann wird irgendwo definitiv
das Wort “Zielgruppe” auftauchen

Vielleicht denkst du, dass es hier nicht sinnvoll ist, eine Zielgruppe zu definieren, weil deine Zielgruppe im Grunde genommen deine E-Mail-Liste ist, richtig?

Das glauben wir nicht. Zunächst einmal, weil die E-Mail-Marketingkampagne zu deiner gesamten Marketingstrategie passen muss (wie oben erwähnt). Und in diesem Sinne muss sie auf ein bestimmtes Publikum ausgerichtet sein, um effektiv zu sein. Im Grunde genommen musst du wissen, mit wem du sprichst – die berühmte “Persona” kennen. Ein Konzept, das zu definieren hilft, wer deine Zielgruppe ist, welche Interessen sie hat und wie sie sich zu deiner Marke verhält.

Zweitens: Eine Definition deiner Zielgruppen/Käuferpersönlichkeit wird helfen, mehr E-Mails für deine Listen zu erhalten (mehr dazu später). Du könntest sogar verschiedene Zielgruppensegmente in deiner Kampagne erstellen, je nachdem, wie du an die E-Mail-Adressen gelangt bist. Nur wenige Dinge im Content-Marketing sind zielgerichteter als eine E-Mail-Kampagne. Berücksichtige also diesen sehr wichtigen Aspekt, wenn du lernst, wie man E-Mail-Marketing betreibt – was du hier ohnehin tust.

Und das ist noch nicht alles: Je nachdem, wie dein Anmeldeprozess strukturiert ist und welche Tools du verwendest (mehr dazu später), bekommst du vielleicht sogar noch mehr relevante Details von Nutzern, die deine Kampagne abonnieren. Und das wird deine Zielgruppe und die damit verbundenen Segmente noch übersichtlicher machen.

3. Welchen Content nutzt man heutzutage in seinen E-Mail-Kampagnen?

Du hast hoffentlich bereits jetzt eine klarere Vorstellung davon, wie deine E-Mail-Marketingkampagne mit deinem Geschäft und den allgemeinen Marketingzielen zusammenhängt. Und du hast auch eine klarere Vorstellung davon, wer deine Zielgruppe ist. Zeit, sich für das “Was” zu entscheiden. Wenn die Benutzer den Namen deines Unternehmens in ihrem Posteingang lesen und die E-Mail schnell öffnen, was werden sie dann sehen?

Bevor du dich überhaupt damit beschäftigst, was du tatsächlich schreiben wirst, denk darüber nach: Was genau werden deine Benutzer erwarten, wenn sie deine E-Mails öffnen? Was ist ihr Hauptzweck? Genau hier ist eine Referenz erforderlich. Schauen wir uns einige verschiedene Inhaltstypen an, die Teil vieler E-Mail-Marketingkampagnen sind (einige von ihnen wurden bereits in diesem Artikel erwähnt):

  • Neue Produkte
  • Spezielle/relevante Ankündigungen über deine Organisation
  • Verkaufs- oder werbebezogener Inhalt
  • Produkt-Leitfäden
  • Neue/geplante/aktuelle/saisonale Veranstaltungen
  • Nachrichtenartikel
  • Content im Zusammenhang mit sozialen Medien (Beiträge, Videos usw.)
  • Rezensionen

Eine ganz schöne Liste, nicht wahr? Das solltest du dir vor Augen halten, bevor du damit beginnst: Erstens, warum sollten sich deine Nutzer für die besagten Inhalte interessieren? Und zweitens: Wie werden diese Inhalte dazu beitragen, den anderen Content zu fördern, der Teil deiner Gesamtstrategie ist?

Diese zweite Frage ist wichtig, weil – das können wir nicht genug betonen – die besten E-Mail-Marketingkampagnen nur funktionieren, wenn sie in andere Kanäle eingebunden sind, wodurch ein Cross-Promotion-Kreislauf entsteht, der den Bekanntheitsgrad deiner Marke steigert und deinem Unternehmen hilft, seine Ziele zu erreichen.

4. Deine E-Mails sollten den besten Content haben, also lass uns das unter die Lupe nehmen

Einige andere interessante und relevante E-Mail-Marketingtipps, die du wirklich in Betracht ziehen solltest, bevor du mit der Erstellung deiner Inhalte beginnst:

  • Mach es lustig: Deine E-Mails werden mit hoher Wahrscheinlichkeit auch andere Arten von Inhalten innerhalb deiner Strategie verbreiten, deshalb müssen sie überzeugend und einladend sein. Nun, das gilt für jeden einzelnen Inhalt, den du schreibst, aber dein E-Mail-Content sollte besonders interessant sein. Er wird ohnehin nicht sehr lang ausfallen, also nutze den Platz, den du hast, um etwas wirklich Attraktives zu schaffen.
  • Mache es zu etwas Besonderem: Es dreht sich alles um das Publikum. Denke daran, dass die User sich angemeldet haben, um deine E-Mails zu erhalten, also ist es nur fair, dass sie besondere Inhalte erhalten. Ganz gleich, ob du für andere Inhalte wirbst oder Produktverkäufe und Rabatte anbietest, schaffe ein Gefühl der Einzigartigkeit und Exklusivität. Deine User haben es verdient, nicht wahr?
  • Mache es kurz: Das erklärt sich ziemlich von selbst. Es handelt sich um eine E-Mail, nicht um einen Blogbeitrag oder eine Fallstudie. Langweile dein Publikum nicht mit langen E-Mails.
  • Mache es nutzbringend: Sicher, es hängt immer davon ab, welche Art von Content du dir in der Kampagne vorgenommen hast (wie im vorigen Kapitel beschrieben), aber versuche, ihn mit möglichst vielen relevanten Informationen nützlich zu gestalten. Und vergiss nicht: Arbeite auch an einer unglaublich knackigen Betreffzeile. Das wird dabei helfen, dass der User deine E-Mail überhaupt erst öffnet (mehr dazu später).

Bonus-Tipp: Es ist eine Selbstverständlichkeit, aber versuche, dir anzusehen, was andere Unternehmen und Organisationen tun. Du hast wahrscheinlich eine Menge Newsletter in deinem eigenen Posteingang (und vielleicht auch etwas Spam), richtig? Schaue dir alles ruhig an. Konkurrenten? Ja, überprüfe auch deren Content. Unterhaltungsunternehmen? Auf jeden Fall. Künstler? Auf jeden Fall. Du hast es verstanden. Das Ziel hier ist es, viele Referenzen zu haben und den bestmöglichen Inhalt zu schaffen, um wirklich mit deinen Lesern in Verbindung zu treten.

5. Werkzeugkästen, aber nicht für Handwerker: Hier sind die Tools fürs E-Mail-Marketing

Denke bitte daran, dass wir mit dem Begriff “Toolbox” über Software fürs E-Mail-Marketingsprechen. Schließlich handelt es sich hier um einen Leitfaden für E-Mail-Marketing, und deshalb müssen wir alles auflisten, was auch nur annähernd hilfreich ist. Und seien wir ehrlich, ohne die Software gäbe es nicht einmal eine E-Mail-Kampagne. Heutzutage gibt es großartige Tools, die eine breite Liste von Funktionen bieten und vergleichsweise preisgünstig sind. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf können wir einige der besten verfügbaren Dienste durchgehen. Die meisten Funktionen sind bei allen Tools integriert, aber wir werden versuchen, die wichtigsten aufzulisten:

  • Mailchimp: Mailchimp ist eines der bekanntesten Tools und ein Pionier der E-Mail-Marketing-Plattformen. Mailchimp bietet Optionen für die Gestaltung von E-Mails und vier verschiedene Pläne (einschließlich eines kostenlosen). Es gibt auch die Möglichkeit Werbeaktivitäten mit Landingpages und sozialen Netzwerken durchzuführen.
  • GetResponse: GetResponse bietet die Möglichkeit, Landingpages und andere Inhaltstypen zu erstellen und verfügt über eine Vielzahl hilfreicher Funktionen (wie Autoresponder, A/B-Tests und mehr). Es bietet auch eine kostenlose Testphase von 30 Tagen, aber keine kostenlosen Laufzeitverträge.
  • Drip: Mit einer einfach zu bedienenden Schnittstelle und der Integration in Plattformen wie WordPress und Facebook Ads ist Drip aufgrund spezifischer Tracking-Optionen in Bezug auf Kunden und Einkaufsverhalten eine gute Wahl für E-Commerce-Besitzer. Darüber hinaus steht eine kostenlose Planoption zur Verfügung (obwohl sie auf einige wenige Kampagnennutzer beschränkt ist).
  • Aweber: eines der ältesten und bekanntesten Tools auf dem Markt. Aweber wird mit dem Basispaket eines jeden E-Mail-Marketingtools geliefert (Vorlagen, Integrationsfunktionen, Automatisierung usw.), ebenso wie A/B-Tests, Datenvisualisierung, Erstellung von Anmeldeformularen und vieles mehr. Hier ist kein kostenloser Laufzeitvertrag verfügbar, aber – wie bei anderen Tools – ist eine 30-tägige Testphase verfügbar.
  • Constant Contact: Mit Designfunktionen, E-Mail-Vorlagen und E-Commerce-Optionen wird Constant Contact mit vielen Integrationswerkzeugen geliefert, um deine Kampagne mit den wichtigsten Social-Media-Kanälen zu verbinden. Es ist kein kostenloser Laufzeitvertrag verfügbar, aber es gibt eine kostenlose Testperiode, in der du das Tool 60 Tage lang testen kannst.
  • HubSpot: HubSpot kombiniert E-Mail-Marketing- und CRM-Funktionen und bietet neben den kostenpflichtigen auch kostenlose Laufzeitverträge. Die kostenlose Version enthält viele nützliche Optionen, die man von einem E-Mail-Marketing-Dienst erwarten würde, wie zum Beispiel E-Mail-Analyse, Vorlagen, Automatisierungswerkzeuge und mehr.

Es ist gut, daran zu denken, dass wir hier nur einige der bekanntesten Tools auflisten. Es gibt eine Menge Optionen. Und wie du sehen kannst, gibt es viele gemeinsame Merkmale und Funktionen bei all diesen Diensten. Das bedeutet, dass du sie ausprobieren und entscheiden musst, welcher für dich, dein Unternehmen und natürlich das Budget am besten geeignet ist.

Bonus: Viele dieser Tools bieten auch einen eigenen E-Mail-Marketingleitfaden. Nicht schlecht, oder?

6. Behandle es wie ein wissenschaftliches Projekt, das zunächst getestet werden muss.
Bahn frei für Experimente!

Dieser ist ein Muss für jeden, der sich mit E-Mail-Marketing auskennt: Deine E-Mails müssen getestet werden. Warum? Ganz einfach: Wie bei jeder anderen Contentaktivität muss man sicherstellen, dass du die bestmögliche Version hast – diejenige, die die meisten Klicks, die meisten Openings, das beste Timing, kurz gesagt, die besten Ergebnisse erzielt.

■ A/B-Prüfung

Es ist wirklich wichtig, eine Software oder Plattform auszuwählen, die es dir ermöglicht, A/B-Tests durchzuführen. Es gibt viele Variablen, die man überprüfen muss, bevor man eine E-Mail erstellt hat: Contenttyp, Bilder, Länge, Design, Links, Betreffzeilen, Sendezeiten – alles, was zu unterschiedlichen Ergebnissen führen könnte. Versuche auch, verschiedene Kombinationen unter Berücksichtigung all dieser Variablen zu erstellen (natürlich je nach Publikum), um zu sehen, welche am besten funktioniert.

Hier ist ein gutes Beispiel: Es kann nicht gewährleistet werden, dass gut gestaltete E-Mails bei jedem auf offene Ohren stoßen. Einige Lesersegmente werden textorientierte E-Mails mit wirklich nützlichen Inhalten anstelle von Bildern bevorzugen. Es hängt wirklich davon ab, mit welcher Art von Publikum du zu tun hast und welche Art von Botschaft du zu vermitteln versuchst.

Ob du mit einem E-Commerce-Unternehmen, einem Medienunternehmen oder einem Blog zu tun hast, Tests werden sicherstellen, dass du mehr Ergebnisse erzielst – Punkt. Dabei kann es sich um Konversionen, Einnahmen, Traffic, Social-Media-Following handeln. Eben alles, was mit den ursprünglichen Zielen deiner Kampagne zusammenhängt (mehr dazu später). Wichtig ist, dass du in der Lage bist, die Version zu identifizieren, die eine effektivere Verbindung zu deinen Usern herstellt und eine Reaktion hervorruft.

■ E-Mail-Dienste

Es ist ebenfalls hilfreich, deine E-Mails mit verschiedenen Kunden zu testen, da sie möglicherweise nicht zu 100 % einheitlich zugestellt und angezeigt werden, was vom E-Mail-Dienst abhängt. Einige stellen HTML möglicherweise anders dar, andere verändern dein Layout, und dritte wiederum zeigen vielleicht nicht einmal deine Bilder korrekt an. Versuche also, mit einem Tool zu arbeiten, das auch die Möglichkeit bietet, sich vor dem Versenden eine Vorschau auf verschiedenen E-Mail-Clients anzusehen.

Dies ist besonders wichtig, wenn du deine Zielgruppensegmente berücksichtigst. Nehmen wir zum Beispiel an, dass ein kritisches Segment für deine Kampagne einen bestimmten E-Mail-Client verwendet. Um jegliches Risiko zu vermeiden, solltest du deine E-Mail-Kampagne unbedingt mit diesem Dienst testen und sehen, was passiert. Macht Sinn, nicht wahr?

Und, als Bonustipp hier, teste deine E-Mails mit Personen, die du kennst – Freunde, Familie, Kollegen usw. Sie werden dir nicht nur ein Feedback darüber geben können, wie sie insgesamt aussieht, sondern vielleicht auch etwas entdecken, was du nicht bemerkt hast, wie zum Beispiel Rechtschreib- oder Grammatikfehler.

7. In einem Leitfaden für E-Mail-Marketing können wir E-Mail-Listen kaum auslassen.
Hier sind einige Tipps dazu

Das ist eine der Grundlagen: Die besten E-Mail-Marketingkampagnen wären nichts ohne ihre E-Mail-Listen, nicht wahr? Du hast bereits deine Zielgruppe studiert, an deiner Persona gearbeitet und definiert, mit wem du kommunizieren möchtest. Aber um überhaupt ein echtes Publikum für deine Kampagne zu haben – segmentiert oder nicht – musst du eine E-Mail-Liste aufbauen. Und das ist kein schneller Prozess, wie du dir vielleicht vorstellen kannst.

Kurz gesagt: Was wir hier zu schaffen versuchen, sind Möglichkeiten, deine User davon zu überzeugen, sich in deine E-Mail-Listen einzutragen. Es läuft alles auf ein paar Fragen hinaus. Wo wirst du dein E-Mail-Anmeldeformular unterbringen? Wirst du soziale Medien nutzen, um User zu überzeugen? Wirst du “Gated Content”-Anmeldeformulare verwenden? Und wirst du analysieren, wo sich deine Benutzer tatsächlich angemeldet haben, um in Zukunft besser mit ihnen kommunizieren zu können? Außerdem: Ist dein Anmeldeformular richtig strukturiert, mit einer guten Überschrift, schönen Bildern, einer nützlichen Beschreibung und so weiter? Und, was am wichtigsten ist: Funktioniert das Formular tatsächlich aus technischer Sicht?

Das sind eine Menge Fragen, das wissen wir. Aber sie sind wichtig. Wenn du deine Website als Ausgangspunkt nimmst, kannst du einige interessante Dinge tun. Hier sind einige gute Beispiele:

■ Benutze den Content deiner eigenen Website

Deine Webseite ist sehr wahrscheinlich eine Mischung aus verschiedenen Seiten und Contenttypen. Während einige von ihnen als Landingpages fungieren und einen größeren Teil deines Publikums anziehen, werden andere eine spezifischere Art von Nutzern anziehen: Mitglieder deiner Zielgruppe, die bereits von deiner Marke, deinen Produkten und deinen Dienstleistungen überzeugt sind. Wir sprechen über Seiten wie die folgenden:

  • Homepage: Wenn Leute aktiv auf deine Homepage zugreifen – unabhängig von der Trafficquelle – bedeutet das, dass sie bis zu einem gewissen Grad an deiner Organisation interessiert sind. Egal, ob es ein neuer User ist, der gerade von einer Navigations-Suchanfrage weitergeleitet wurde, oder ein wiederkehrender User, der regelmäßig zurückkommt: Biete ihnen die Möglichkeit, sich in deine E-Mail-Liste einzutragen und so zum Empfänger exklusiver Inhalte per E-Mail zu werden.

Die Herangehensweise hier kann unterschiedlich sein. Du kannst eine Homepage erstellen, die zu 100 % auf den Anmeldeprozess fokussiert ist, wie es einige Social-Media-Plattformen mit aggressiveren Pop-ups tun. Du kannst aber auch ein Anmeldeformular erstellen, das mehr auf deinen Inhalt und Zweck abgestimmt ist. Teste beide Versionen und finde heraus, welche davon am besten funktioniert.

  • Informationsseiten: Seiten, die ausführlichere Inhalte über dein Unternehmen, seine Geschichte und Werte, den Unternehmensbereich der Website usw. enthalten. User, die an diesen Informationen interessiert sind, abonnieren mit größerer Wahrscheinlichkeit deine E-Mail-Listen. Erstelle ein Anmeldeformular auf den Seiten, die relevantere Inhalte, Werbeaktionen, exklusive Neuigkeiten, Veranstaltungen usw. anbieten.
  • Spezielle Anmeldeseiten: Diese Seiten sind ganz darauf ausgerichtet, deine User in deine E-Mail-Listen aufzunehmen. Das bedeutet, dass sie theoretisch keinen anderen Inhalt als ein Anmeldeformular haben sollten. Das Gute an dieser Option ist, dass du verschiedene Arten von Seiten für jedes Publikumssegment erstellen kannst, was deine Chancen erhöht, mehr E-Mails für deine Liste zu bekommen.
  • Pop-ups: Diese können recht polarisierend wirken, da viele (wenn nicht sogar die meisten) Pop-ups hassen, und das nicht ohne guten Grund. Tatsache ist, dass sie ein großartiges Hilfsmittel sein können, wenn man sie geschickt nutzt und einen echten Mehrwert bietet. Zum Beispiel, wenn Menschen deine Seite aus irgendeinem Grund verlassen. Sie verlassen deine Seite sowieso, also warum bietest du ihnen nicht an, sich für ein E-Mail-Newsletter anzumelden – natürlich mit einem gewissen Nutzen, der damit verbunden ist?

■ Verwandle deine bereits existierenden Inhalte in spezielle/nützliche Inhalte

Arbeitet deine Firma mit irgendeiner Art von Bildungs-/Informationsinhalten? Wie zum Beispiel Whitepapers, Fallstudien, Handbücher, Leitfäden usw.? Vielleicht so etwas wie dieser Leitfaden für E-Mail-Marketing? Oder vielleicht hast du diese Art von Content bereits veröffentlicht – in Form von Blogeinträgen oder Webseiten – aber es bedarf einiger Aktualisierungen, um es vollständiger zu machen, wie zum Beispieltiefer gehende Informationen. Warum nicht eine Datei mit diesem Content erstellen und eine Anmeldung verlangen, um ihn herunterzuladen? Mit einem netten Handlungsaufruf, natürlich.

Nehmen wir zum Beispiel an, du hast einen Blogpost darüber, wie man ein Drehbuch schreibt. Er ist nicht sehr lang, weil du dich mit den grundlegenden Tipps beschäftigst. Warum nicht genau diesen Inhalt in ein E-Book oder eine PDF-Datei umwandeln und ihn mit einem Abonnement deines Newsletters verknüpfen? Das ist es, was Vermarkter normalerweise als “gated content” bezeichnen – Inhalte, die durch ein Anmeldeformular “gesperrt” werden, zum Beispiel durch die Anforderung eines E-Mail-Kontakts. Und weißt du was? Es funktioniert. Denn solche Inhalte haben einen sehr hohen subjektiven Wert, und die Nutzer werden ein Opfer bringen, um darauf zuzugreifen.

Manche Menschen lesen Inhalte, die im Internet veröffentlicht werden, nicht wirklich gerne und bevorzugen es, sie auf einem anderen Medium durchzusehen (zum Beispiel ein PDF-Dokument auf einem anderen Gerät). Wenn du dir sicher bist, dass dein Content wirklich wertvoll ist – und die Leute wirklich an ihm interessiert sind – dann mach dies zu einer Priorität. Zu den Dingen auf dieser Liste gehören Fallstudien, Whitepaper, Tutorials, E-Books, Präsentationen, Transkriptionen von Vorträgen … Eben alles, wovon dein Publikum profitieren kann und wofür es bereit sein wird, sich in deine Liste einzutragen.

■ “Lead-Magnete”

Der Name sagt alles. Und um fair zu sein, vieles von dem, was wir im vorherigen Punkt behandelt haben, könnte auch hier hineinpassen – schließlich sind E-Books, Handbücher, Leitfäden und all das perfekte Lead-Magnete. Aber dieser Begriff umfasst auch andere Dinge, die du deinem Publikum im Tausch gegen seine E-Mail-Adressen anbieten kannst: Rabatte für deine Produkte, Einladungen zu einer Veranstaltung, die deine Firma (oder eine Partnerfirma) ausrichtet, Gutscheine, Tests, Quizze, Spiele usw. Unabhängig davon, was du anbietest, sollte es auf jeden Fall mit den Erwartungen deines Zielpublikums an deine Marke abgestimmt sein. Außerdem muss ein Lead-Magnet einen unmittelbaren Nutzen haben. Niemand mag es, sich über den Tisch gezogen zu fühlen.

■ Segmentierung deiner E-Mail-Listen

Sobald du deine riesige E-Mail-Liste aufgebaut hast (juhuuuu!), ist es an der Zeit, daran zu arbeiten. Und wie? Indem du kleinere Gruppen von Benutzern erstellst, ein Prozess, der “Segmentierung” genannt wird. Dies ist einer der besten E-Mail-Marketingtipps, die es gibt, und er ermöglicht es, deine E-Mail-Marketingkampagnen spezialisierter, zielgerichteter und natürlich auch effektiver zu gestalten.

Und wie wird das gemacht? Ganz einfach: Indem man die Nutzer danach klassifiziert, wie sie auf deine Inhalte reagieren und schließlich spezielle Kampagnen vorbereitet, die auf sie abzielen. Beispiele:

■ Nach Interesse: Nutzer, die bestimmte Themen/Abschnitte deiner Website mögen

■ Nach Öffnungsrate: Personen, die eine höhere Engagement-/Öffnungsrate mit deinen E-Mails haben

■ Nach Standort: Personen, die in bestimmten Ländern/Regionen/Städten leben

■ Per Abonnement: neue Benutzer oder Personen, die sich gerade erst angemeldet haben, um deine E-Mails zu erhalten.

Wie du siehst, gibt es hier viele Variablen zu berücksichtigen und viel Platz zum Handeln. Wichtig ist es, E-Mail-Marketingkampagnen zu erstellen, die auf produktive Art und Weise mit jedem Publikumssegment in Kontakt treten, natürlich abhängig vom Segment.

■ Inaktive Abonnenten entfernen … oder vielleicht auch nicht!

Dies ist einer der großartigen E-Mail-Marketingtipps, aber er zielt auf eine spätere Phase ab, nämlich dann, wenn du bereits eine coole Kampagne laufen hast und deine Kontakte voll ausnutzt. Damit kannst du nicht nur eine E-Mail-Liste mit aktiven und engagierten Usern führen, sondern es gibt dir auch eine weitere Möglichkeit, mit inaktiven Usern in Kontakt zu treten und sie möglicherweise wieder “auf die Bühne” zurückzuholen. Und wie? Indem du ihnen eine letzte E-Mail schickst und versuchst, sie zu überzeugen, zurückzukommen. Es ist eine gute Idee, einen lustigen und einnehmenden Ton zu verwenden, von der Betreffzeile bis zum Inhalt selbst, denn das Ziel ist es, eine Reaktion zu provozieren. Einige Menschen werden reagieren, andere nicht. Aber wenn du das machst, hast du im Grunde genommen zwei Vorteile: eine bessere E-Mail-Liste mit weniger inaktiven Usern und möglicherweise eine Reaktion von Usern, die sich vorher nicht mit deiner Marke beschäftigt haben.

8. Vorlagen suchen hilft,
deine eigene Version zu erstellen

Wir haben bereits einige der wichtigsten Contenttypen für E-Mail-Kampagnen behandelt. Jetzt ist es an der Zeit, sich mit ein paar Vorlagen auseinanderzusetzen. Diese können sehr hilfreich sein, wenn du versuchst herauszufinden, wie du E-Mail-Marketingkampagnen durchführen kannst, die wirklich – und wir meinen wirklich – mit dem Publikum in Kontakt treten. Dies sind einige der wichtigsten Vorlagen, die zu deinem Vorteil eingesetzt werden können:

■ Die Vorlage mit einem neuen Artikel/Blogpost: E-Mail-Marketingkampagnen sind ein großartiges Werkzeug, um neue und frische Inhalte auf deiner Website zu bewerben, wie zum Beispiel Blogposts. Hier geht es darum, einige Vorteile aufzulisten, die der Leser von deinem Inhalt erwarten kann. Es braucht einen guten Aufmacher, der erklärt, worum es sich bei dem Inhalt handelt, eine attraktive Betreffzeile, die sich auf das Thema des Beitrags bezieht und natürlich einen Link zum Beitrag oder Artikel selbst – vielleicht in Form eines Buttons, um ihn attraktiver zu machen!

■ Die Vorlage mit einer Ankündigung: Wie der Name schon sagt, versuchst du hier, die Wirkung von etwas Neuem zu maximieren, das auf dich zukommt: neue Produkte und Dienstleistungen, Änderungen oder Aktualisierungen von Produkten, begrenzte Angebote usw. Das Ziel hier ist es, das Ganze wie etwas Großes aussehen zu lassen, also sollte es mit einer sehr einprägsamen Betreffzeile beginnen (die deutlich macht, dass etwas Neues im Kommen ist). Ein guter Aufmacher ist auch hier entscheidend: Du kannst direkt zur Sache kommen und deine Ankündigung machen, oder alternativ ein bisschen mehr ausarbeiten und später eine Enthüllung machen (Überraaaaaschung!). Und natürlich ist ein kraftvoller Handlungsaufruf notwendig: Was auch immer du ankündigst, wir sind ziemlich sicher, dass du von deinem Publikum etwas als Gegenleistung erwartest. Also zögere nicht und frag sie – ob es ein Klick auf die Produktseite, eine Anmeldung oder etwas anderes ist.

■ Die Vorlage mit dem Angebot: Hier gibt es keine großen Geheimnisse. Das klare Ziel ist es, eine Konversion zu erreichen. Es beginnt mit einer klaren Betreffzeile – am besten direkt das Angebot erwähnen, zum Beispiel einen Rabatt – und einem kurzen Vorspann, der das Angebot selbst beschreibt (mit dem betreffenden Produkt oder der Dienstleistung). Du kannst weitere Details zu dem Angebot hinzufügen (wie zum Beispiel die Daten). Aber immer (!) Bedarf es hier eines Handlungsaufrufs, in dem du deinem Publikum klarmachst, was du erwartest.

■ Die Vorlage mit … Inhalt: Das ist etwas Besonderes, denn du versuchst hier nicht, etwas zu verkaufen oder anzukündigen. Du lieferst tatsächlich qualitativ hochwertige Inhalte direkt in das Postfach deines Nutzers, zum Beispiel anstatt eines Links zu einem anderen Bereich deiner Website. Wichtig dabei ist es, eine verlockende und überzeugende Betreffzeile zu erstellen. Eine, die die Nutzer dazu bringt, mehr zu wollen. Von dort aus eine schnelle und klare Einführung, und dann kannst du sofort zu deinem wertvollen Content übergehen. Die Art des Inhalts wird von vielen Faktoren abhängen, aber der Schlüssel liegt darin, ihn nützlich und vorteilhaft zu gestalten. Auf diese Weise wirst du die Benutzer engagieren. Und – auch wenn du nichts verkaufst – versuche einen Aufruf zum Handeln einzubauen, der mit deinem Inhalt zu tun hat. Das wird helfen, eine Bindung mit dem Leser einzugehen.

Bonustipp: Wie du sehen kannst, ist in jeder Vorlage, die wir hier erwähnen, ein Aufruf zum Handeln enthalten. Denke daran, dass du dies auf einen einzigen Handlungsaufruf pro E-Mail beschränken solltest. Je nachdem, welche Art von E-Mail du verwendest, könnte es verlockend sein, mehr einzufügen, aber wenn du es einfach hältst, sollten die Ergebnisse besser sein. Zu viele CTAs einzufügen kann verwirrend oder aufdringlich wirken.

9. Nun geht es um die Wurst:
Das Timing deiner E-Mails ist wichtig

Dieser Punkt ist wichtig, und beginnt mit einer sehr einfachen Frage: Wann wirst du deine Emails verschicken? Und wie oft? Einmal pro Woche? Zweimal? Noch öfter? Um die besten Versandzeiten richtig zu bestimmen, ist ein gewisses Maß an Studien über deine Zielgruppe (einschließlich ihrer Segmentierung) erforderlich. Und natürlich gibt es hier keine einfache Antwort. Jedes Publikum hat spezielle Anforderungen, aber die Grundidee ist natürlich, deine E-Mails dann zu versenden, wenn die User eher dazu neigen, sie zu sehen und tatsächlich zu interagieren. Das heißt, wenn ihre Posteingänge nicht voll sind, wenn sie nicht bei der Arbeit sind (außer es handelt sich um B2B-Kampagnen!), wenn sie nicht schlafen, usw.

Der Schlüssel hier ist, Tests durchzuführen und ein Timing zu finden, das für deine Kampagnenziele am besten geeignet ist. Das ist der bestmögliche Ratschlag: Probiere verschiedene Zeitfenster (basierend auf den Charakteristiken deines Zielpublikums) und Frequenzen aus, beobachte die Ergebnisse sorgfältig und passe die gesamte Kampagne wieder an die Zeiten an, die die vielversprechendsten Ergebnisse zeigen.

10. Aber werden meine E-Mails wirklich zugestellt und geöffnet?

Abgesehen davon, dass du eine gute und aktive E-Mail-Liste pflegst (schau dir vielleicht noch einmal Punkt Nr. 7 oben an): Was kannst du tun, um sicherzustellen, dass deine E-Mails tatsächlich im Posteingang deiner User landen, anstatt in einen Spam-Ordner sortiert zu werden oder gar nicht erst zugestellt zu werden? Hier sind ein paar Tipps dazu.

■ Sende nicht zu viele E-Mails: Bitte nicht spammen. Halte deine E-Mail-Marketingkampagne fokussiert und versende regelmäßig, aber nicht in unzähligen Mengen (privat magst du das sicherlich auch nicht, oder?). Das schadet deinem Ruf und führt wahrscheinlich dazu, dass deine E-Mails in den Spam-Ordner (oder auf die Blockierliste) gelangen, weil die Benutzer sie wahrscheinlich als solche kennzeichnen werden.

■ Teste verschiedene Dienste: Wiederhole einfach noch einmal, was wir bereits besprochen haben. Teste verschiedene E-Mail-Dienste und schaue, was passiert, bevor du deine Kampagne startest, um sicherzugehen, dass es keine Fehler gibt. Falls doch, besprich es mit deinem Technik-/Entwicklungsteam (falls du eins hast), um das Problem zu identifizieren und zu beheben.

■ Biete eine klare “Abbestellen”-Option an: Wenn deine Nutzer die “Abbestellen”-Option nicht in deinen E-Mails finden können, gefällt es ihnen vielleicht nicht besonders. Vielleicht fühlen sie sich dann ein wenig betrogen. Vermeide es, als Spammer abgestempelt zu werden, indem du deinem Empfänger diese Option in jeder einzelnen E-Mail anbietest, und zwar auf klare Art und Weise.

■ Und schreibe natürlich tolle Betreffzeilen: Du kennst diesen Punkt schon, aber es lohnt sich, ihn zu wiederholen. Lies dir noch einmal unseren gesamten Vorlagenteil durch und lass dir tolle Betreffzeilen einfallen, die sich ganz auf deine Zielgruppe, deinen E-Mail-Inhalt und deine Kampagnenziele beziehen.

11. Keine Angst vor Maschinen:
Probiere Automatisierung aus!

Automatisierung ist definitiv ein großartiges Hilfsmittel für E-Mail-Kampagnen und wir würden es nie aus unserem E-Mail-Marketing-Leitfaden weglassen. Wenn man es mit Skalierbarkeit und vielen verschiedenen Publikumssegmenten zu tun hat, ist alles, was einem die Arbeit abnimmt, sehr willkommen, oder?

Je nachdem, welches Tool du verwendest, kannst du es so konfigurieren, dass es automatische E-Mails an bestimmte beziehungsweise segmentierte Zielgruppen versendet. Zum Beispiel: neue Abonnenten, Einkäufe, Benachrichtigungen aller Art, Prämien, Event-Abonnements und vieles mehr. Außerdem, wie du wahrscheinlich schon vermutet hast, kannst du damit Aufrufe zum Handeln, Lead-Magnete, Werbeaktionen, Konversionen und viele andere Dinge umsetzen. Diese Art von automatisierter Funktion ermöglicht es dir, von dem Engagement zu profitieren, das mit diesen Usern erzeugt wird, ohne dass du dafür zu viel Zeit aufwenden musst. Abgesehen natürlich von der Zeit, die du mit dem Studieren, Erstellen und Einrichten der E-Mails verbringen wirst.

Diese automatischen E-Mails werden normalerweise als Autoresponder bezeichnet. Was hier entscheidend ist, sind klare Ziele. Weiterhin sollte man eine Struktur der E-Mail-Sequenz haben. Eine Art “E-Mail-Karte”, bei der du mehr als eine E-Mail oder vielleicht eine Reihe von E-Mails als Teil einer bestimmten Automatisierungssequenz bestimmst, und die Ereignisse, die sie auslösen werden. Und warum? Weil du damit die Kontrolle über den gesamten Prozess hast und Dinge ändern kannst, wann immer es nötig ist.

Und natürlich musst du die Leistung dieser E-Mails genau überwachen. Teste bei Bedarf verschiedene Varianten, um sicherzugehen, dass die E-Mails unabhängig von ihrem Ziel überzeugend sind und dass sie eine “menschliche Note” aufweisen. Auch wenn sie nicht von Menschen erstellt werden.

12. Sich die Bestimmungen ansehen schadet nicht

Bevor du deine komplette E-Mail-Marketingkampagne einrichtest und deine E-Mails verschickst, empfehlen wir dir, einen Blick auf alle geltenden Vorschriften in Bezug auf E-Mails zu werfen, und zwar in allen (juristischen) Gebieten, in denen du sie versenden wirst.

Wir werden hier nicht viel ins Detail gehen, sonst würde dieser E-Mail-Marketingleitfaden zu groß (ist er ja schon). Aber es genügt zu sagen, dass von deiner E-Mail-Marketingkampagne erwartet wird, dass sie sich an die geltenden Vorschriften in Bezug auf E-Mails hält:

■ Schutz der Benutzerdaten

■ Notwendige Informationen, die in jeder kommerziellen E-Mail enthalten sein müssen (wie zum Beispiel “unsubscribe”-Links)

■ Übereinstimmung mit Benutzeranfragen

Und so weiter. Natürlich gelten diese Vorschriften für die Länder/Regionen, in denen dein Unternehmen tätig ist. Wir raten dir daher dringend, sie vor dem Start zu prüfen und dich natürlich daran zu halten.

13. Endlich sind wir beim Tracking der Ergebnisse angekommen, puh! Wie weißt du also, dass sich all die Mühe gelohnt hat?

Dieses Thema ist keine Überraschung, oder? Genau wie bei jeder anderen Content-Marketing-Kampagne musst du den Überblick behalten und tracken, wie sich deine Kampagne entwickelt. Je nach Kontext musst du die Ergebnisse melden. Die gute Nachricht ist, dass so ziemlich jedes E-Mail-Marketing-Tool mit umfassenden Performance-Tracking-Funktionen ausgestattet ist. Aber egal, welches Tool du benutzen wirst: Behalte die Kennzahlen im Hinterkopf. Denk auch an deine spezifischen Kampagnenziele mit diesen Kennzahlen:

■ Traffic (und Conversions): Die meisten deiner E-Mail-Marketingkampagnen werden sich sicherlich mit Inhalten befassen, die auf deiner Website verfügbar sind. Es ist also nur natürlich, dass du dir anschaust, wie sich dein Traffic (und die daraus resultierenden Conversions) entwickelt. Sieh dir auch die Implementierung von Tracking-Funktionen in deinen E-Mail-Kampagnen an und verfolge genau, was deine E-Mail-Nutzer tun (wie zum Beispiel das Kaufverhalten). Auf diese Weise kannst du deine Leistung in deinen Webanalyseplattformen (wie Google Analytics) weiter untersuchen.

■ E-Mail-Öffnungen (und Klickraten): auch dies ist ein Muss. Es ist sehr wichtig, die Anzahl der Personen zu verfolgen, die deine E-Mails überhaupt öffnen und auf deine Links klicken. Und natürlich auch, etwas dagegen zu unternehmen, wenn die Dinge nicht so rosig aussehen.

■ Zugestellte E-Mails: Du musst sicherstellen, dass deine E-Mails tatsächlich mit einer akzeptablen Häufigkeit zugestellt werden. Dein E-Mail-Marketinginstrument sollte diese Informationen relativ einfach bereitstellen.

■ E-Commerce: Denke daran, einen Blick auf die Käufe und die damit verbundenen Kennzahlen aus deinen E-Mail-Kampagnen zu werfen. Es könnte ein interessanter Schritt sein, deine Zielgruppe auf der Grundlage der Produkte, die sie mögen, weiter zu segmentieren, um in der Zukunft noch erfolgreichere Kampagnen durchzuführen.

■ Abbestellraten: Obwohl Abbestellraten in jeder Kampagne zu erwarten sind, ist das nicht ganz schlecht, da du inaktive Benutzer tatsächlich loswirst. In jedem Fall muss dies überprüft werden, um Unregelmäßigkeiten zu erkennen. Und um bei Notwendigkeit Verbesserungen vorzunehmen.

■ Sonstiges: Bounce-Raten, Anzahl der gesendeten E-Mails, Länge der E-Mails, Betreff-Kategorien: alles Informationen, die deutlich zeigen, ob du deine ursprünglichen Ziele erreichst (oder auch nicht) und dir helfen, in Zukunft bessere E-Mail-Kampagnen zu machen.

14. Fazit: Wir sind sicher, dass du E-Mail-Marketing von nun an mit anderen Augen siehst

Herzlichen Glückwunsch, dass du das Ende unseres massiven (sorry!) E-Mail-Marketingleitfadens erreicht hast. Wir hoffen aufrichtig, dass er dir gefallen hat und dass du ihn für deine zukünftigen E-Mail-Marketingaktivitäten verwenden wirst.

Ganz gleich, ob es sich um ein B2B-Unternehmen, einen B2C-E-Commerce, ein Nachrichtenportal, eine mobile App oder eine gemeinnützige Organisation handelt: E-Mail-Marketing-Kampagnen können einen großen Einfluss auf deine langfristigen Ziele und Ergebnisse haben. Viel mehr als Markenbekanntheit zu erlangen, großartige Leads zu gewinnen oder massive Anstiege deiner Kennzahlen zu sehen, besteht der Hauptvorteil des E-Mail-Marketings darin, Vertrauen aufzubauen. So wie im Falle vieler anderer Contenttypen. Und da du die persönlichen E-Mail-Postfächer deiner Benutzer direkt anvisierst, sind die Chancen, sie tatsächlich zu erreichen, enorm. Das macht E-Mail-Marketing offensichtlich zu einem unglaublich wirkungsvollen Mittel, um deine Botschaft zu verbreiten und den gesetzten Geschäftszielen einige Schritte näher zu kommen.

Gonzalo Suárez
Gonzalo Suárez
Co-founder and COO @ Key Content
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