Was ist Werbetexten und was macht einen Werbetexter aus?

Werbetexten ist eine Art des Schreibens, die sich auf das Marketing konzentriert und in der Regel für Werbezwecke und zur Steigerung der Markenbekanntheit herangezogen wird. Das Produkt – im Fachjargon Copy genannt, daher auch "Copywriting" – ist der Text, der die Markenbekanntheit erhöht. Und der den Leser letztendlich zum Handeln auffordert, um deine Dienstleistung oder dein Produkt zu kaufen.
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Ein Werbetexter erstellt einen klaren, überzeugenden Text, der nicht nur „verkauft“, sondern auch informiert und Kunden anspricht. Es ist das Messaging, das dein gesamtes Geschäft antreibt; es ist das Fundament deiner Marke und die Grundlage für deine Verkäufe. Die richtigen Formulierungen können letztlich über den Verkauf entscheiden.

Werbetexte werden für verschiedene Marketingmaterialien wie Websites, E-Mails, Blogbeiträgen, sozialen Netzwerken, Werbevideos, Flyern, Katalogen und Werbekampagnen verwendet. Die beste Art des Werbetextens nutzt Storytelling, erzeugt emotionale Resonanz und, was am wichtigsten ist, steigert den Markenwert. Allerdings ist Werbetexten nicht dasselbe wie Contenterstellung.

Werbetexten ist geradlinig und konzentriert sich auf eine einzige Handlungsaufforderung, während das Content Writing organischer und lehrreicher ist. Du kannst mehr über den Unterschied zwischen Werbetexten und Contenterstellung in diesem Artikel herausfinden.

Welche Fähigkeiten braucht man, um Texter zu werden?

  • Sprachkenntnisse: Ein hohes Niveau der jeweiligen Sprache ist eine Voraussetzung für das Schreiben guter Texte. Eine solide Grundlage in Grammatik, Zeichensetzung und Rechtschreibung ist entscheidend.
  • Detailorientiert: Es ist wichtig, Fehler in deiner eigenen Arbeit zu erkennen und den Stil auf die Bedürfnisse des Kunden abzustimmen. Dein Text muss ausgefeilt sein, da er die Marke deines Auftraggebers repräsentiert. Der Text sollte fehlerfrei sein, bevor er an den Kunden gesendet wird.
  • Breites Vokabular: Ein gut ausgebauter und großer Wortschatz ist eine große Hilfe. Die Verwendung der gleichen Wörter zeugt nicht gerade von Qualität. Es ist wichtig, die Zielgruppe zu verstehen und zu wissen, wann man den Text aufpeppen und wann man ihn einfach halten sollte.
  • In der Lage sein, aus verschiedenen Perspektiven zu schreiben: Als Werbetexter ist es dein Ziel, potenzielle Kunden davon zu überzeugen, das Produkt oder die Dienstleistung, die dein Kunde verkauft, zu erwerben. Um das zu erreichen, musst du in der Lage sein, aus Sicht der Käufer und Käuferinnen zu denken. Stelle dir vor, was ihnen nützen würde, was sie von dem Austausch haben.
  • Recherchefähigkeiten: Nutze das Internet zu deinem Vorteil, um zu recherchieren, was du wissen musst, bevor du mit dem Schreiben beginnst. Außerdem ist es wichtig, die Marke zu kennen, bevor du dich mit dem Kunden triffst, damit du schon beim ersten Meeting fundierte Fragen stellen kannst.
  • Die Fähigkeit, zuzuhören: Du musst in der Lage sein, deinem Kunden zuzuhören und das zu schreiben, was er verlangt. Folge dem Briefing, das er dir gibt, und passe dich an jedes Feedback an. Offen und kommunikativ zu sein ist der Schlüssel, und wenn du zu Beginn des Projekts gut zugehörst, sparst du Zeit.

Drei Schlüsselelemente eines guten Werbetextes:

1. Aufmerksamkeit

Wenn es eine Sache gibt, die gute Werbetexte tun müssen, dann ist es, die Aufmerksamkeit des Lesers auf sich zu ziehen. Er sollte das Interesse des Lesenden wecken und eine Verbindung herstellen, die ihn in die nächste Phase des Kaufprozesses führt.

Dies wird in der Regel durch eine starke und fesselnde Überschrift, Eröffnungszeile oder Betreffzeile erreicht (je nach Art des Mediums, ob es sich um ein Video, einen Artikel, eine E-Mail, eine Anzeige usw. handelt). Wenn du die Aufmerksamkeit nicht schnell erregst, ist der Interessent verloren.

2. Das große Versprechen

Sobald du die Aufmerksamkeit des Publikums geweckt hast, solltest du Leser und Leserinnen wissen lassen, was für sie drin ist. Die allererste Frage, die potenzielle Kunden immer im Kopf haben, ist “Was springt für mich dabei raus?” Die Leute interessieren sich weniger für das “Was” des Produkts, sondern viel mehr für das “Warum”.

Sie interessieren sich viel mehr für den Wert, die Erfahrung und das Ergebnis als für die Spezifikationen des eigentlichen Produkts. Da die Käufer immer versierter und die Märkte immer gesättigter werden, ist es jetzt an der Zeit, sich auf das große Versprechen zu konzentrieren, das du den Kunden gibst. Die Menschen müssen nicht nur von deinem Produkt überzeugt werden, sondern auch von deiner Marke und dem, wofür sie steht.

Du musst schnell deutlich machen, was dich von den anderen unterscheidet und besser macht. Viele Unternehmen machen den Fehler, nur die Waren oder Dienstleistungen zu beschreiben, die sie anbieten – nicht die Ergebnisse, die man erhält, wenn man sie benutzt.

Es gibt einen großen Unterschied zwischen den Eigenschaften deines Produkts und seinen Vorteilen. Eine Eigenschaft ist das, was dein Produkt hat oder ist; es ist etwas, das geplant, gebaut und ausgeführt wurde, um ein Problem zu lösen.

Bei einem Werbetext sind Eigenschaften, genaue Beschreibungen deiner Produkte oder Dienstleistungen, aber nicht das, was den Kunden zum tatsächlichen Kauf bewegt. Vorteile hingegen sind der Grund, warum jemand tatsächlich dein Produkt kauft. Sie erklären das Ergebnis, das der Benutzer hoffentlich erleben wird, wenn er dein Produkt oder Dienstleistung nutzt – mit anderen Worten, das Versprechen deiner Marke.

Wenn du zum Beispiel für eine Koch-App schreibst, die den Nutzern Zugang zu vielen Rezepten und Videos bietet, wäre eine Eigenschaft, zu schreiben: “Erhalte digitalen Zugang zu über 1000 Rezepten!” Aber der Vorteil wäre: “Koche nicht immer die gleichen alten Gerichte, sondern erhalte jede Woche Zugang zu neuen Rezepten – überall und jederzeit.” Siehst du den Unterschied?

3. Aufruf zum Handeln

Egal, wie überzeugend du mit deinen Texten bist, nichts davon zählt, wenn du keine starke Handlungsaufforderung integrierst. Eine der wichtigsten Regeln, die du dir merken solltest, ist folgende: Interessenten sollten nur zu einer Sache aufgefordert werden.

Du musst eine gut definierte und prägnante Handlungsaufforderung haben, die keinen Raum für Missverständnisse darüber lässt, was die Leser als nächstes tun sollen, sei es klicken, anrufen, sich anmelden, besuchen oder kaufen. Hab keine Angst vor Redundanz oder Wiederholungen, da Studien zeigen, dass Menschen Informationen in unvorstellbarer Geschwindigkeit vergessen, wenn es keine Wiederholungen gibt.

Wenn du also mit einer längeren Verkaufsseite, E-Mail, einem Skript oder einer Anzeige arbeitest, dann stelle sicher, dass du deine Handlungsaufforderung mindestens ein- oder zweimal wiederholst. Verwirrung blockiert die Konversion komplett, und keine klare Handlungsaufforderung zu haben, ist einer der größten Fehler, die ein Texter machen kann.

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